Unter (Arten)

In der Gattung Salamandra sind derzeit 7 Arten beschrieben:

Die wohl bekanntesten Vertreter der Gattung Salamandra sind der heimische ” Feuersalamander ” ( Salamandra salamandra ) und der ” Alpensalamander ” ( Salamandra atra ). Beide sind ausschließliche Landsalamander, bewohnen jedoch sehr unterschiedliche Habitate. So können wir Feuersalamander in Kurdistan und Syrien finden, in Kleinasien, auf der Balkanhalbinsel, auch in Mittel- und Westeuropa. Er kommt dagegen in Nordeuropa, z.B. Skandinavien, Dänemark, Großbritannien und Irland nicht vor. Wiederum in Nordwestafrika, Korsika, der Türkei und Israel, können wir eigenständige Arten der Gattung finden. Der Alpensalamander bewohnt die Alpenregionen, wohingegen der Feuersalamander nur bis in Höhen von ca. 800 m bzw. in Ausnahmefällen bis 1600 m zu finden ist.

Die Nominatform Salamandra salamandra zählt alleine 17 Unterarten ( * siehe Literaturhinweis Sebastian Steinfartz ), von denen jedoch einzelne umstritten sind. Diese terrestrisch lebenden Salamander der Gattung, unterscheiden sich teilweise sehr stark in Körperbau und Zeichnung je nach Herkunft und Fundort. Der Körperbau kann so von klein und kräftig oder zierlich bis groß und schlank oder massig stark variieren.

Die Grundfärbung bei fast allen Arten der Gattung Salamandra, ist meistens ein hochglänzendes tiefschwarz ( Salamandra atra ist einfarbig schwarz ), was dann durch gelbe/rote Punkte, Flecken, Streifen (je nach Herkunft) überlagert wird. Männliche Tiere sind meist kleiner und schlanker als die Weibchen, lassen sich aber oft auch durch eine angeschwollene Kloake von diesen unterscheiden. In Mitteleuropa setzen Feuersalamander vorwiegend in der Zeit von März bis Juni vollentwickelte Larven mit Kiemenbüscheln in klare, langsam fließende Waldbäche oder kühle Tümpel ab, die dann nach einigen Monaten metamorphosieren und dann erst zum eigentlichen ” Landsalamander ” werden, wohingegen Salamandra atra ( Alpensalamander ) vollentwickelte ” fertige ” Jungsalamander absetzen, die ein Miniaturabbild der Alttiere darstellen.

Allerdings kommen z.B. in Südeuropa auch einige Vollmolch gebärende Feuersalamanderformen vor. Die Unterarten salamandra und terrestris haben das größte Verbreitungsgebiet der Gattung. So ist Salamandra s.terrestris in Zentral Europa, von Westspanien über Frankreich bis Deutschland und Salamandra s.salamandra auf der Balkanhalbinsel, den Karpaten, und Zentraleuropa zu finden. Feuersalamander sind sehr dankbare Pfleglinge und werden schon seit Jahrzehnten nachgezüchtet. Sauberkeit und keine zu hohen Temperaturen sind die wichtigsten Grundlagen, die man beachten sollte, natürlich werden diese noch durch viele andere ergänzt.

Folgende Arten / Unterarten sind laut Literatur siehe unten * im Moment bekannt :

  • Alpensalamander :
  • Salamandra atra atra
  • Salamandra atra aurorae ( ital. Provinz Vincenza )
  • Salamandra atra prenjensis ( Cvrsnica- und Prenjgebirge )
  • Salamandra atra pasubiensis ( lessinische Dolomiten )
  • Salamandra lanzai ( südwestliche italienische Alpen )

Auf eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Unter(Arten) wurde an dieser Stelle verzichtet, da diese bestimmt die eigentliche ” Kurzvorstellung ” der Gattung Salamandra hier sprengen würde. Mit der Zeit wird die Bilddatenbank zu den einzelnen Unter(Arten) ständig erweitert, außerdem sind Berichte, die dort noch nicht vorhanden sind ( Literatur ) jederzeit willkommen.

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